Mit der Geschichte des Ortes ist die seines Gotteshauses eng verbunden. Heiliger Ägidius

Bereits im Testament des Rudolf von Polch wird die Kapelle zu Roseda genannt. Die Kapelle soll bereits 1186 erbaut worden sein.

Bei der Visitation des Erzbischofs Karl Kasper von der Leyen (1652-1676) wird eine Kapelle zu Röß genannt. Diese Kapelle hatte zwei Altäre.

Um 1780 musste eine neue Kirche gebaut werden, denn eine Kirchenbaurechnung vom 6. März 1785 lautet auf den Betrag von 1084 Talern.

Nach einem Dorfbrand, dem auch die Kirche zum Opfer fiel, wurde die Kirche in den Jahren 1862/63 nach den Plänen von Baumeister Statz neu errichtet.

Pfarrlich gehört Roes zu dem Alten Kirchspiel Forst.

Patron der Roeser Kirche ist der Heilige Ägidius.

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Im Jahre 1976 wurde von Seiten der Kirchengemeinde Roes der Entschluss gefasst, die Kirche zu restaurieren. Die Kirche war in einem derart Heiliger Josefschlechten Zustand, dass man sich sogar mit dem Gedanken trug, die Kirche abzureißen, um an deren Stelle eine neue Kirche zu errichten.

Mit den Bauarbeiten wurde am 26.Februar 1980 begonnen. Die Kosten für den I. Bauabschnitt lagen bei 167.403,13 DM und für den II. Bauabschnitt bei 204.941,66 DM. Die Arbeiten des II. Bauabschnittes zogen sich bis in das Jahr 1983 hin.

Der III. und IV. Bauabschnitt wurde im Winter 1985 beendet und die Kosten für diese Arbeiten beliefen sich auf 274.709,92 DM.

Im Mai 1986 wurden die Restarbeiten des V. Bauabschnittes aufgenommen die bis August dauern sollten.

Über die genannten Beiträge haben die Roeser Bürger einen erheblichen Beitrag durch Eigenleistung beigetragen so z.B. Ausschachtungsarbeiten für die Heizungsanlage, Ausschacht- und Betonarbeiten des Kirchenbodens mit Altarraum, Arbeiten an der Hauptzugangstreppe und Planierungs- und Geländegestaltungsarbeiten.

 

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Antonius